Betriebe

Hier findet Ihr eine Liste der Betriebe, die offiziell mit uns kooperieren. Bei der Gründung im Jahr 2013 startete foodsharing Mainz mit drei Betrieben. Inzwischen sind es schon über hundert.
Unsere Kooperationspartner:innen sind dabei so vielfältig wie wir Foodsaver:innen selbst. Wir retten nicht nur bei kleinen, privaten Geschäften, sondern auch auf den Mainzer Wochenmärkten, in Restaurants, bei Supermärkten und nicht selten auch bei Großveranstaltungen.

Leider sind gerade bei großen Ketten die bürokratischen Hürden sehr hoch, was die öffentliche Nennung und die Verwendung der Logos betrifft. Daher können wir hier bisher nur eine kleine Auswahl aufführen. Doch es werden kontinuierlich mehr. Einige überregionale Kooperationsbetriebe sind hier aufgelistet.

Mit der öffentlichen Nennung auf dieser Seite sprechen wir ein großes Dankeschön an alle kooperierenden Betriebe aus. Gleichzeitig möchten wir damit Außenstehenden einen kleinen Einblick in den Alltag der Lebensmittelrettung geben.

Überblick


Essens- & Lebensmittelausgaben

Foodsharing lässt Organisationen, die sich um die Versorgung von Bedürftigen kümmern, immer den Vorrang bei Abholungen. Doch auch bei Lebensmittelausgaben für Bedürftige bleiben selbst in Krisenzeiten oftmals Reste übrig. In diesen Fällen sind wir von foodsharing Mainz zur Stelle und kümmern uns darum, dass auch diese Lebensmittel noch unters Volk gebracht werden.


Bäckereien & Konditoreien

Früher war es völlig normal, dass abends die meisten Backwaren schon ausverkauft waren und die Auswahl dementsprechend gering war. Wer ein bestimmtes Brot haben wollte, der gab eine Vorbestellung auf. Heutzutage hat sich in unserer Gesellschaft eine gewisse Anspruchshaltung entwickelt, auch abends ohne Voranmeldung noch die volle Auswahl zu haben. Dementsprechend kalkulieren die meisten Bäckereien einen Überschuss ein, um keine Kundschaft zu verlieren. Das führt leider dazu, dass nach Ladenschluss viele leckere Backwaren unverkauft im Müll landen.
Glücklicherweise wirken einige Bäckereien diesem Missstand entgegen, indem sie die nicht verkaufte Ware – Brot, Brötchen, Brezeln, Kuchen, Kreppel, Torte etc. – nach Ladenschluss an uns abgeben.


Gastronomie & Catering

Ob Reste vom Frühstücksbuffet, geschnittener Salat, gekochte Kartoffeln oder Reis, nicht verkaufte Pizzen oder die restliche Suppe aus dem Großkochtopf: Wir bei foodsharing können alle möglichen Reste in der Gastronomie retten und einer sinnvollen Weiterverwendung zuführen. Egal wie groß oder klein die Mengen sein mögen, jede*r Foodsaver*in ist mit ausreichend verschlussdichten Tupperdosen und Tragetaschen ausgestattet. Und wenn mal keine Reste übrig bleiben – umso besser. Dann freuen wir uns mit den kooperierenden Betrieben, dass das Geschäft gut lief und die Kalkulation aufging.


Mensen & Kantinen

Bei Mensen und Kantinen dibt es eine große Auswahl an zubereitetem Essen, Salat oder belegten Brötchen. Oftmals ist es im Kantinenbetrieb schwer abzuschätzen, wie viele Mahlzeiten man pro Tag verkauft. Damit das zubereitete Essen am Ende des Tages nicht in der Tonne landet, holen wir die Reste ab und fairteilen sie weiter. Kühltaschen, Tupperdosen und große lebensmittelechte Eimer gehören daher zur foodsharing-Grundausstattung.


Supermärkte & Liefer-Services

In Supermärkten gibt es gerade bei Obst und Gemüse viel Tagesware, die dierekt nach Ladenschluss wieder den Laden verlässt. Auch Artikel über dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) werden meistens nicht mehr verkauft, obwohl sie noch völlig unbenklich konsumiert werden können. Vieles davon geht an die öffentlichen Tafeln und andere Organisationen, die es an Bedürftige verteilen. Doch die Abholkapazitäten dieser Organisationen sind natürlich begrenzt. Und so stehen wir von foodsharing immer bereit, um die Lebensmittel vor dem Müll zu retten, die keine andere Organisation abholen kann.

Gerade bei großen Supermarktketten dauert es oftmals sehr lange, bis wir die Details der Kooperationen und der öffentlichen Nennung ausgearbeitet haben. Umsomehr freuen wir uns, wenn wir sie dann an dieser Stelle präsentieren dürfen.


Wochenmarkt-Stände

Mainz liebt seine kleinen und großen Märkte in den Stadtteilen und am Mainzer Dom. Der Lebensmitteleinkauf auf den Märkten lockt zudem mit einer besonderen Atmosphäre und regionalen und überregionalen Produkten. Doch auch hier gibt es Lebensmittel, die nicht mehr verkaufsfähig sind. Wir von foodsharing Mainz retten diese Lebensmittel regelmäßig, um sie zu wertschätzen.


Landwirtschaftliche Betriebe und Hofläden

Oftmals leiden die landwirtschaftlichen Erzeugnisse unter den Vorgaben des Handels: Zu groß, zu klein, zu krumm… Schätzungen des WWFs zufolge bleiben allein in Deutschland 750.000 Tonnen Kartoffeln pro Jahr auf den Feldern zurück, weil sie den Qualitätsanforderungen nicht entsprechen. Auch die billigen Preise von importiertem Obst und Gemüse machen den Höfen in Deutschland zu schaffen. Damit die mühevoll produzierten Lebensmittel dennoch die angemessene Wertschätzung erfahren, kooperieren wir auch mit landwirtschaftlichen Betrieben und Hofläden.

Logo von Appel Happel

Sonder- & Großabholungen

Abholungen finden bei foodsharing nicht immer in regelmäßigen Abständen statt, sondern werden auch nach vorheriger Anmeldung außerplanmäßig anberaumt. Oftmals ist dies bei Sonder- und Großabholungen der Fall: Viele offene Weinflaschen nach einer Weinverkostung. Große Mengen an Lebensmittel, die im Lager vergessen wurden und das MHD überschritten haben. Die Mainzer Stadtfeste, bei denen am Ende des Tages noch jede Menge Speisen übriggeblieben sind. Auch die Corona-Lockdowns haben viel dazu beigetragen, dass große Mengen an Lebensmitteln z. B. von Kinos oder Fluggesellschaften nicht vor Ablauf des MHDs verbraucht wurden. Egal was der Grund ist, über mainz@foodsharing.network sind wir für derartige Abholungen jederzeit erreichbar .


Informationen für Betriebe

Sie möchten gerne ebenfalls mit foodsharing Mainz kooperieren?
Dann schreiben Sie uns gerne eine Mail an mainz@foodsharing.network.

Sie kooperieren bereits mit uns und möchten ebenfalls öffentlich genannt werden?
Dann schreiben Sie uns gerne eine Mail an online.mainz@foodsharing.network, in der Sie uns Ihr Einverständnis für die öffentliche Nennung geben. Falls Sie ein Logo haben, schicken Sie es bitte als Dateianhang mit und geben Sie uns Ihr Einverständnis für die Verwendung im Kontext unserer Öffentlichkeitsarbeit.